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12. Jahrgang, Heft 1
2004
14. Jahrgang, Heft 1
14. Jahrgang, Heft 2
K.Ammer
Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation im Hanuschkrankenhaus, Wien
Als vor mehr als einem Jahr die letzte Nummer dieser Zeitschrift gedruckt war, schien dies das endgültige Ende dieser Publikation sein. Es hat sich aber herausgestellt, dass diese Zeitung uns Fachärzten für Physikalische Medizin und Rehabilitation wertvolle Dienste geleistet hat, die für Österreich typischen Probleme des Faches aufzunehmen, zu kommentieren und die notwendige Kommunikation in solchen Fragen zu fördern. Ein Printmedium im eigenen Land, bietet die Möglichkeit Beiträge zur fachlichen Fortbildung und zur Diskussionsförderung zu veröffentlichen, ohne dass in „impact“ verdächtige Regionen eingedrungen werden soll. Diese wissenschaftliche Aufgabe erfüllt die Thieme Zeitschrift Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortemedizin sehr gut und eine Konkurrenz zu dem Publikationsorgan des Berufsverbandes Österreichischer Fachärzte für Physikalische Medizin und Rehabilitation (BÖPMR) wird nicht, und soll auch gar nicht angestrebt werden.
Die Präsidentin und der Vorstand des Berufsverbandes haben freundlicher Weise ihre Bereitschaft erklärt, die ÖZPMR wieder zum Leben zu erwecken, ohne dieses neue Leben in bestimmte Bahnen lenken zu wollen. Unsere neue, alte Zeitung wird vorerst zweimal jährlich erscheinen. Es ist auch daran gedacht, alle Beiträge der Zeitung in elektronischer Form auf der Homepage des Berufsverbandes für Mitglieder frei zugänglich zu veröffentlichen.
Als Herausgeber wünsche ich mir, dass die Schwellenangst fachliche Fragestellungen schriftlich festzuhalten möglichst niedrig sei, und viele Beiträge für die Zeitschrift bei mir eintreffen werden. Ich hoffe jedoch auch, dass eine solche publizistische Tätigkeit die Kritikfähigkeit dem eigenen Handeln gegenüber fördern wird, und die Argumentationsfähigkeit und Gesprächskultur Österreichischer Fachärzte für Physikalische Medizin in der Diskussion mit anderen Fachärzten des gleichen Berufsfeldes, mit Fachärzten angrenzender und ferner Berufsfelder, aber auch mit anderen Gesundheitsberufen wachsen wird. Damit kann diese Zeitung auch als Hilfsmittel zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen an den Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation verstanden werden.
Nur gemeinsam kann es gelingen, ein solches Diskussions- und Kommunikationsforum aufzubauen. Möge die Übung gelingen.
Kurt Ammer, Herausgeber,
2001